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Kwon-taek Im
Biografie
Im Kwon-taek wurde am 2. Mai 1936 in Kwang-ju in Korea geboren und hat bis heute rund einhundert Filme gestaltet. Er dürfte zu den fleissigsten Regisseuren des Kinos gehören. "Sibaji" war der erste Spielfilm von Im Kwon-taek, der in der Schweiz ins Kino gelangte. Aufgewachsen war der spätere Filmemacher in einer Familie, die stark unter den Folgen des Krieges zu leiden hatte. Im zog nach Pusan, um Arbeit zu finden und beschäftigte sich unter anderem damit, US-Armeestiefel in Schuhe zu recyklen. 1956 siedelte er nach Seoul um, wo der Filmregisseur Chung Chang-Hwa ihm eine Arbeit anbot. 1962 konnte Im Kwon-taek auf Empfehlung seines Meisters den ersten Spielfilm drehen.
Filme von Kwon-taek Im im Verleih
Chunhyang Dong (2000)
Am Ende des 18. Jahrhunderts verliebt sich der junge Mongryong in Chunhyang. Er stammt aus einer Prinzenfamilie, sie ist stolz und gebildet, obwohl ihre Mutter eine Kurtisane war. Als Mongryong mit seinen Eltern nach Seoul zieht, will der neue Gouverneur, vom Charme der jungen Frau angetan, sie zu seiner Kurtisane machen. Aus Treue lehnt sie ab und muss eine harte Zeit durchmachen, ohne dass sie ihrer Treue jemals abschwören würde. Weiter
Sibaji (1987)
Kwon-taek Ims Filme erinnern in ihrer Schlichtheit und der Zuwendung auf unterdrückte Frauen an den Japaner Kenij Mizoguchi. Der Koreaner winkt, auf einen Einfluss angesprochen, rasch ab. Europäische Filmkritiker würden ihn immer wieder auf seine Beziehung zu Mizoguchi ansprechen, aber er habe vor drei Jahren bei einer Reise nach Japan zum ersten Mal einen Film des Japaners gesehen. "Ich weilte in Tokio und wollte mir endlich einmal zeigen lassen, was jener Mann, von dem ich beeinflusst sein soll, gedreht hat. Weiter


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