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Yoji Yamada
Biografie
Yoji Yamada wurde 1931 in Osaka geboren. Zwischen 1949 und 1954 studierte er Jurisprudenz an der Tokyo Universität, gehörte einem Filmclub an und wurde anschliessend als Regieassistent bei der renommierten Produktionsfirma Shochiku angestellt. 1969 drehte er den ersten Teil der Fernsehserie "Tora-san", die mit 48 Folgen zu den längsten und erfolgreichsten Fernsehserien der Filmgeschichte gezählt wird. Yoji Yamada geniesst dank dieser Serie - die erst mit dem Tod des Hauptdarstellers Atsumi Kiyoshi 1996 ein Ende fand - und zahlreichen weiteren Filmen enorme Popularität beim japanischen Kinopublikum. Mit seinen Samurai-Filmen TASOGARE SEIBEI (2002), KAKUSHI KEN – ONI NO TSUME (2005)
und BUSHI NO ICHIBUN (2007) war Yamada auch in Europa präsent.
Filme von Yoji Yamada im Verleih
Tokyo Family (2013)
Ein Regisseur verbeugt sich vor seinem Lehrer und Vorbild: Yoji Yamada war Regieassistent bei Yazujirō Ozus Tōky ō monogatari , jener bewegenden Familienstudie aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun hat er ein Remake dieses Meisterwerks gedreht und holt mit nur wenigen Abweichungen die Geschichte des älteren Ehepaares Shukichi und Tomiko Hirayama in das gegenwärtige Japan. Noch einmal möchte das Paar sein beschauliches Leben in der Provinz verlassen, um Kinder und Enkel in Tokyo zu besuchen. Weiter
Im Kino
Baden: ab 12. Dezember
Basel: ab 12. Dezember
Bern: ab 12. Dezember
Zürich: ab 12. Dezember
Love and Honor - Bushi no Ichibun (2007)
Kurz nachdem er seinen Posten als Vorkoster angetreten hat, wird Shinnojo blind. Der Fisch, der dem Fürsten des Clans vorgesetzt werden sollte, war vergiftet. Bis zu diesem Ereignis gehörte Shinnojo in einem niederen Rang dem Gefolge des Fürsten an. Als ihm klar wird, dass er nicht nur für den Rest seines Lebens blind sein wird, sondern dass er auch den Dienst bei seinem Herrn aufgeben muss und bis ans Ende seiner Tage auf Hilfe angewiesen sein wird, befällt Shinnojo eine tiefe Melancholie. Weiter
Twilight Samurai - Tasogare Seibei (2003)
Der Samurai-Film ist ein Genre des japanischen Kinos, das Akira Kurosawa bravourös beherrscht hat. Er übte über Filme wie "Seven Samurai" (1954) auf europäische wie amerikanische Filmschaffende grossen Einfluss aus. Mit dem an der Berlinale 2003 gefeierten Spielfilm "The Twilight Samurai" gelangt nun ein neuer Samurai-Film ins Kino, der das Genre in seinem schönsten Sinn pflegt und das Bild des einsamen Einzelkämpfers um jenes eines feinfühligen Liebhabers und Vaters bereichert. Weiter





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