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Film tauft Eigerroute

12.07.2020

LA VIDA ES SILBAR ist auch eine heisse Kletterroute.

1999 brachten wir den kubanischen Spielfilm «La Vida es Silbar» von Fernando Pérez in die Schweizer Kinos. Mit mehr als 120'000 Eintritten wurde er zum erfolgreichsten Film der Kollektion. Gesehen hat ihn damals der Berggänger Daniel Anker, der sich anschickte, an der legendären Eiger-Nordwand im Berner Oberland eine neue Route zu begehen. Es ist eine 900 Meter lange, aus 27 Seillängen bestehende Route, die über einen steilen und langen Pfeiler verläuft und zu den anspruchsvollsten am Eiger gehört. Sie beginnt am Stollenloch und verläuft über die Rote Fluh zum Tschechenpfeiler. Anker war begeistert von seiner neuen Tour und vom Film, den er im Kino gesehen hatte, und so taufte er seine Eiger-Route «La vida es silbar» und verewigte den Filmtitel gewissermassen im Felsen des Schweizer Berges. Zwanzig Jahre später hat er den Eiger auf dem Weg «La vida es silbar» noch einmal bestiegen und wurde dabei von der Kamera von Thomas Senf begleitet. Entstanden ist der Dokumentarfilm «Schwere-los», der nun auf filmingo.ch als Bonus von «La vida es silbar» zu entdecken ist. Für die richtige Route am Eiger muss man schwindelfrei sein, der Film erlaubt es, sie auch angeschnallt zuhause im Sessel zu begehen. Film und Bonus gibt es hier zu geniessen. Das Leben, ein Pfeifen!

Trailer zu Schwere-Los.

Weitere Informationen zu La vida es silbar

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