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Rashomon

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Akira KUROSAWA
Akahige (1965)
High and Low (1963)
Yojimbo (1961)
The Seven Samurai (1954)
Rashomon (1951)
Hakuchi - Idiot (1951)
Shubun - Scandal (1950)

Japan
Air Doll (2009)
Tokyo Sonata (2008)
Still Walking (2008)
Love and Honor (2007)
Hana Yori mo Naho (2006)
Umoregi (2005)
Nobody Knows (2004)
Twilight Samurai, The (2003)
Tokyo Godfathers (2003)
Power and Terror (2002)
Departure (2001)
Distance (2001)
Hasen no malice (1999)
After Life (1998)
Maboroshi no hikari (1995)
Okaeri (1995)
Nemuru otoko (1990)
Narayama Bushiko (1982)
Akahige (1965)
The Woman in the Dunes (1964)
High and Low (1963)
Yojimbo (1961)
Naked Youth (1960)
Street of Love And... (1959)
Narayama Bushiko (1958)
Akasen Chitai (1956)
Yokihi (1955)
The Seven Samurai (1954)
Gion Bayashi (1954)
Uwasa no Onna (1954)
Sansho Dayu (1954)
Chikamatsu monogatari (1954)
Ugetsu monogatari (1953)
Tokyo monogatari (1953)
Oyu Sama - Miss Oyu (1951)
Hakuchi - Idiot (1951)
Rashomon (1951)
Shubun - Scandal (1950)
Banshun - Late Spring (1949)
I was born, but (1932)

Rashomon

Das legendäre Meisterwerk in neuer Kopie und neuer Übersetzung!

Zwei Erzählungen des Dichters Akutagawa Ryunosuke waren der Ausgangspunkt für RASHOMON, einen der besten Filme der gesamten Filmgeschichte. Die eine liefert die Rahmenhandlung unter dem titelgebenden Rashomon, dem Südtor des alten Kyoto, die andere das Mark von Kurosawas Filmhandlung. Sie berichtet von einem Todschlag auf der Wegstrecke von Sekiyama nach Yamashina, dem darauffolgenden Prozess gegen den Banditen Tajomaru (Toshiro Mifune) und der versuchten Verarbeitung des Geschehens durch einen Priester, einen zufälligen, Fragen stellenden Passanten und jenen Holzfäller, der den Tathergang mitverfolgt haben will. Die drei stellen fest, dass vor Gericht vier Aussagen gemacht wurden und dass sich diese in ganz wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden, ja widersprechen. Wo also liegt die Wahrheit, sind doch alle Versionen in sich stimmig und glaubwürdig. Gibt es überhaupt so etwas wie eine «objektive», von allen teilbare Empfindung von Hergängen oder erleben wir alle ein Geschehen so, wie es uns unter den jeweiligen Umständen gerade am besten passt? Akira Kurosawa präsentiert dem Publikum, das er in die Rolle der Geschworenen versetzt, die einzelnen Schilderungen des Tathergangs, und zwar in Rückblenden, die die Vergangenheit eben in der Gegenwart der Erzählung aufleben lassen. Jeder Tathergang wird damit zur möglichen Wahrheit. In jedem Ablauf verhalten sich die Figuren anders, zum Teil grundlegend anders. Gleichbleibend sind der Ort des Geschehens, eine kleine, lichte Stelle im Wald, und die drei Personen: ein stolzer Samurai, seine göttlich schöne Frau und der Bandit. Klar ist auch, dass der Samurai am Ende tot ist. Bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte.
Walter Ruggle

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