Regisseur/in

Xiaoshuai Wang

3 Filme im Verleih

Xiaoshuai Wang war in den 1990er Jahren ein Pionier des unabhängigen chinesischen Films und ist einer der wenigen Meister, der seiner Kunst trotz des zügellosen Kommerzialismus im heutigen chinesischen Filmmarkt treu bleibt. Aufgrund des starken persönlichen Stils, der tiefen Menschlichkeit und des engagierten unabhängigen Filmemachens haben Wangs Arbeiten viermal an den Filmfestspielen von Cannes (zweimal in Un Certain Regard, zweimal im Hauptwettbewerb), zweimal an der Berlinale sowie an den Filmfestivals von Venedig und San Sebastian teilgenommen. Vom französischen Kulturminister wurde er für seine künstlerischen Leistungen zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Sein Regiedebüt, The Days wurde in die Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen. Wang erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 51. Berlinale Silbernen Bären und den Grand Jury Prize für Beijing Bicycle (2001 - herausgekommen bei trigon-film), den Jury Prize for Shanghai Dreams (2005) im Wettbewerb von Cannes und den zweiten Silbernen Bären fürs Beste Drehbuch in In Love We Trust (2008). Seine jüngsten Werke Red Amnesia (2014) und So Long, My Son untersuchen die weitreichenden Folgen der Vergangenheit für die Gegenwart; So Long, My Son brachte ihm 2019 zwei weitere Silberne Bären für das grossartige Schauspielpaar.

Filmographie

2019 SO LONG, MY SON (Di jiu tian chang)
2018 CHINESE PORTRAIT (Wode Jingtou)
2014 RED AMNESIA (Chuǎngrù zhě)
2011 11 FLOWERS (Wo 11)
2010 CHONGKING BLUES (Rizhao chongqing)
2008 IN LOVE WE TRUST (Zuo You)
2005 SHANGHAI DREAMS (Qing hong)
2003 DRIFTERS (Er di)
2001 BEIJING BICYCLE
2000 SUBURBAN DREAMS
1997 SO CLOSE TO PARADISE
1995 FROZEN
1993 THE DAYS

So Long, My Son (Flyer)

So Long, My Son (2019)

Yaojun und Liyun sind glücklich bis zum Tag, da ihr einziger Sohn beim Spielen ertrinkt. Sie verlassen die Heimat und tauchen in der Anonymität der Stadt unter. Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schliesslich an den Ort der verlorenen Hoffnungen zurück. Ein grossartiges Fresko, das uns das China der letzten Jahrzehnte vor Augen führt. Weiter

Im Kino:

  • Winterthur: jetzt im Cameo
  • Zürich: jetzt im Riffraff
  • Bern, Kellerkino: 17. November
  • Brugg: im November
  • Thusis: 26. Dezember
  • Visp: 16. Dezember
  • Wil: 2. Februar
Chinese Portrait (Flyer)

Chinese Portrait (2018)

Chinese Portrait untersucht den aktuellen Zustand Chinas und nimmt das Publikum mit auf eine Reise, um die Komplexität des Landes durch den Werdegang einer Familie zu entdecken. Wang spürt den Bewegungen seiner Vorfahren sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits nach und verfolgt die Geschichte einer gewöhnlichen chinesischen Familie im Laufe des turbulenten letzten Jahrhunderts. Weiter

Beijing Bicycle - Shiqi Sui De Danche (Flyer)

Beijing Bicycle - Shiqi Sui De Danche (2001)

Beijing in der Gegenwart. Mit grossen Erwartungen hat Guei seinem Heimatdorf den Rücken gekehrt und ist in die Stadt gekommen. Doch es dauert eine Zeit, bis er eine Arbeit findet: als Fahrradkurier, der für jede seiner oftmals weiten Touren 10 Yuan bekommt. Sollte er eines Tages 600 Yuan beisammenhaben, würde ihn das in die Lage versetzen, das silberne Mountain-Bike, das er sich nur geliehen hat und auf das er sehr stolz ist, käuflich zu erwerben und damit zu seinem Eigentum zu machen. Weiter