Intervention divine - Yadon ilaheyya

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A Nazareth, sous l'apparence d'une banale normalitĂ©, la ville est prise de folie. Alors que son entreprise pĂ©riclite, un homme tente de prendre les choses en main pour briser le cercle des petites querelles. Il ne parvient qu'Ă  se dĂ©truire lui-mĂȘme. Cet homme est le pĂšre de E.S. Pendant ce temps, une histoire d'amour se dĂ©roule entre un Palestinien qui vit Ă  JĂ©rusalem et une Palestinienne de Ramallah. L'homme, - E.S. - , Ă©volue entre son pĂšre malade et cet amour, en s'efforçant de maintenir en vie l'un et l'autre.
Du fait de la situation politique, la libertĂ© de mouvement de la femme s'arrĂȘte au poste de contrĂŽle militaire israĂ©lien situĂ© entre les deux villes. Il est interdit aux amants de le passer, et ils ne peuvent trouver d'intimitĂ© que dans un parking dĂ©sert, juste Ă  cĂŽtĂ© du check point. Dans l'incapacitĂ© d'Ă©chapper Ă  la rĂ©alitĂ© de l'occupation, leur dĂ©sir complice va engendrer des rĂ©percussions violentes. Contre toute attente, leurs c1⁄2urs blessĂ©s ripostent par des fantasmes qui se traduisent en prouesses Ă©tourdissantes.

Festivals & prix

Prix du Jury, Cannes 2002; Prix Fipresci, Cannes 2002

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Fiche technique

Titre originalIntervention divine - Yadon ilaheyya
TitreIntervention divine - Yadon ilaheyya
RĂ©alisationElia Suleiman
PaysPalestine
Année2002
ScénarioElia Suleiman
MontageVĂ©ronique Lange
MusiqueNatasha Atlas, Mirwais, Joi, Tobin, Amr Diab, Ae Rahmane
ImageMarc-André Batigne
Son
Costumes
DĂ©corsMiguel Markin, Denis Renault
ProductionHubert Balsan
Formats35mm, DVD, DCP
Durée93 min.
LangueArabisch/d/f
InterprĂštesElia Suleiman, Manal Khader, Nayef Fahoum Daher

Fiche technique

Titre originalIntervention divine - Yadon ilaheyya
TitreIntervention divine - Yadon ilaheyya
RĂ©alisationElia Suleiman
PaysPalestine
Année2002
ScénarioElia Suleiman
MontageVĂ©ronique Lange
MusiqueNatasha Atlas, Mirwais, Joi, Tobin, Amr Diab, Ae Rahmane
ImageMarc-André Batigne
Son
Costumes
DĂ©corsMiguel Markin, Denis Renault
ProductionHubert Balsan
Formats35mm, DVD, DCP
Durée93 min.
LangueArabisch/d/f
InterprĂštesElia Suleiman, Manal Khader, Nayef Fahoum Daher

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Organisation

Revue de presse

«Befreiende Kraft des verzweifelten Lachens. Ein ziemlich verdatterter belgischer Journalist erklĂ€rte gegenĂŒber Suleiman, er sei doch PalĂ€stinenser... aber sein Humor kĂ€me ihm eigentlich jĂŒdisch vor. Wenn er das so sehen möchte, warum nicht? erwiderte Suleiman. Es ehre ihn eigentlich. Denn es treffe schliesslich zu, dass sich ein PalĂ€stinenser in Israel so fĂŒhle wie ein Jude in jedem antisemitischen Land der Welt.»

Filmbulletin

«Elia Suleimans Film hebt ab in surreale Befreiungsfantasien und spiegelt dennoch ein zwischen Wut und Verzweiflung schwankendes Alltagsleben.»

Mittellandzeitung

«Die Sprengung eines israelischen Panzers mittels eines Pfirsichsteins und die stille SkurrilitÀt einer Liebesgeschichte in getrennten Welten können den witzigen Zorn nur andeuten, mit dem hier sozusagen politische Trauerarbeit geleistet wird. Das lebt nicht nur von der Brisanz eines Themas, sondern ist in seiner Unaufgeregtheit auch meisterhafte filmische Hochkomik. Es ist, als ob Buster Keaton durch PalÀstina gegangen wÀre.»

Tages-Anzeiger

«Seine besondere Faszination erhĂ€lt der Film in jenen Momenten, in denen er die absurde Wirklichkeit der Besetzung abschĂŒttelt («Intifada» bedeutet AbschĂŒttelung) und auf eine magische Ebene vorstösst. Da kann ein weggeworfener Aprikosenkern einen Panzer in die Luft jagen oder eine schöne Frau einen israelischen Wachtposten ausser Gefecht setzen. Hier treffen Wunsch und Wirklichkeit aufeinander, vermengen sich Ironie und Pathos und bewirken eine emotionale Entladung. Höhepunkt dieser magischen Intifada ist eine meisterhafte Ninja-Szene, in der die weibliche Hauptfigur des Films zur unbesiegbaren FreiheitskĂ€mpferin, aber auch zum Christus am Kreuz verklĂ€rt wird: Die palĂ€stinensische Ninjia als Erlöserin.»

Neue ZĂŒrcher Zeitung

«Ein PalĂ€stinenser, der in Israel geboren ist, und eine PalĂ€stinenserin, die in den besetzten Gebieten zu Hause ist, können sich nur an einem Ort treffen: auf dem Parkplatz der MilitĂ€rsperre zwischen Jerusalem und Ramallah. Die absurde RealitĂ€t von Gewalt und Besetzung verhindert die Liebe und drĂŒckt auf die Seele; ihre «AbschĂŒttelung», die Intifada, gelingt dank dem Vorstoss auf die magische Ebene der Phantasie. Mit Ironie und Pathos zeichnet der Spielfilm des PalĂ€stinensers Elia Suleiman ein mehrdimensionales Bild des Konflikts im Nahen Osten und propagiert als Ausweg nicht die politische, sondern die poetische Militanz.»

Ticket

«Suleiman, der sich als «zornigen Pazifisten» bezeichnet, interessiert sich nicht fĂŒr die sattsam bekannten Nachrichtenbilder, nicht fĂŒr die grossen politischen ZusammenhĂ€nge. Er reagiert weder mit Analyse noch mit Polemik, sondern mit einem untrĂŒglichen Sinn fĂŒr die Komik, die gerade unter beinahe hoffnunglosen UmstĂ€nden befreiend wirkt. Ein anspruchvolles, aber lohnendes filmisches Unterfangen.»

Cineman

«Mit «Intervention divine» gelingt Elia Suleiman das KunststĂŒck eines politischen Films, der in keinem Augenblick thesenhaft ist, einer Komödie, die todtraurig macht, und einer Tragödie, die einen wieder an den Humor als Mittel des Widerstands glauben lĂ€sst. Die geistige Freiheit, die den Film durchweht, zeigt sich auch in der exquisiten Musikauswahl. Nahezu genial ist jener Moment, in dem Suleiman im Duell mit einem jĂŒdischen Siedler Screaming Jay Hawkins «I put a spell on you» (in der Version von Natacha Atlas) zu seiner Waffe macht. Selbst die Schlusstitel bergen noch eine Überraschung: «Santa Claus Breathing: Michel Piccoli» heisst es da. TatsĂ€chlich hat der französische Schauspieler Michel Piccoli dem Film seinen Atem geliehen und die absurde Eröffnungsszzene des Films vertont, in dem ein Samichlaus mit einem Messer in der Brust schwer ins Stöhnen gerĂ€t.»

Der Bund

«Statt eine politische Analyse ĂŒber die absurde Situation in seiner Heimat zu liefern, drehte der pazifistische Filmemacher eine bittere Komödie mit burlesken und humorvollen EinfĂ€llen. Der zerstörerischen Gewalt setzt er das Bild einer verrĂŒckten Liebesbeziehung entgegen, in welcher er in der Rolle des Verliebten wie ein stumm beobachtender Clown erscheint und regt damit auf ungewöhnliche Weise zum Nachdenken an.»

Reformierter Mediendienst

«Lachen mit der Intifada – der palĂ€stinensische Filmemacher Elia Suleiman bringt das KunststĂŒck mit «Intervention divine» fertig. Manchmal ist es eben wahr, dass das Leben die masslose Übertreibung der Satire ist. Im zweiten Spielfilm des PalĂ€stinensers Elia Suleiman ist das Absurde zur vollendeten Lakonie und das Burleske zur höchsten Wahrscheinlichkeit gelangt.»

ZĂŒritipp

«ZĂ©brant la litanie de petits faits vrais, il intervient. Il n'est pas divin mais presque. Lorsqu'il traverse l'Ă©cran pour la premiĂšre fois, au bout d'une demi-heure de film, Elia Suleiman sĂšme les noyaux d'abricots comme un dieu : par l'Ă©tincelle, il crĂ©e un monde ; par sa classe, il fait naĂźtre l'Ă©motion ; par le geste, il engendre un film. Cette irruption fracassante lance Intervention divine, comme si les proximitĂ©s initiales n'avaient servi qu'Ă  mĂȘler les humeurs et les vapeurs voisines pour concocter le terrible carburant qui va dĂ©sormais tout faire sauter.»

Libération

«Peut-on rire et faire rire de la situation en Israël et dans les Territoires occupés ? Cinéaste politiquement incorrect, le Palestinien Elia Suleiman a su prendre le recul nécessaire. Pour lui, rien ne vaut une sorte de « cinéma de l'absurde » pour dénoncer une situation par ailleurs tragique. Son film, projeté entre les deux intifadas, mais réalisé alors que les hostilités avaient déjà repris, tient du miracle.»

Norbert Creutz, Le Temps

«Justement sous-titrĂ© Chronique d'amour et de douleur, Intervention divine est Ă  mille lieues d'un cinĂ©ma de militance, de propagande, de didactisme ou de simplisme manichĂ©en : voilĂ  un film de rĂ©sistance, certes, mais surtout un film de grand cinĂ©ma, une Ɠuvre d'homme libre. La grande arme du non-violent Suleiman, c'est l'humour. Un humour subtil, ravageur, et qui n'hĂ©site pas Ă  tordre parfois le rire qu'il gĂ©nĂšre en un rictus incommodant.»

Les Inrockuptibles