Distance

Un massacre perpétré par les disciples de la secte religieuse "Arche de la Vérité". Le bilan se dresse à plus d'une centaine de victimes, y compris les bourreaux eux-mêmes, exécutés par d'autres disciples.
Trois années ont passé. Le jour anniversaire du massacre, quatre amis, qui ont perdu des proches dans la tragédie, cherchent un peu de réconfort en entreprenant un pèlerinage vers le lac où tout a commencé. Là, ils rencontrent un homme qui était avec les assassins jusqu'au moment fatidique où la tuerie commença. Leur quête prend alors une étrange tournure.
Festivals & prix
Filmfestival Cannes, Sélection Officielle









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Revue de presse
Distance ist nicht nur eine simple Reproduktion dieser Tragödie, sondern ein komplexes, erschütterndes Drama über Verlust und Trauer. Trotz zahlreicher Rückblenden auf jene Ereignisse, die zu dem verhängnisvollen Anschlag führten, gibt Koreeda Hirokazu die Motivation der Sekte nie preis. Sein gedämpfter Film ist vielmehr an den Reaktionen der Verwandten der toten Sektenmitglieder interessiert, entwickelt sich zu einer grübelnden Studie über ihre Gefühle von Verlust, Verantwortung und Verständnislosigkeit.
Durch den Einsatz von Handkamera kreiert Distance jene verstörende Atmosphäre, die man eigentlich aus Horrorfilmen kennt außer dass es hier nichts Übernatürliches gibt. Distance ist ein schaurig-inspirierender Film, der beweist, dass das Interesse des japanischen Kinos an Gruseligem weit über die Grenzen von Horrorklassikern wie The Ring, Battle Royale oder Audition hinausreicht. Ähnlich wie bei Aoyama Shinjis Eureka verdeutlicht diese impressionistisch gehaltene Arbeit, dass wirklicher Horror in den Tiefen der Verständnislosigkeit zwischen dem Selbst und den Anderen zu finden ist.
Jamie Russell