Autobiography

Während sein Vater im Gefängnis sitzt und sein Bruder beruflich im Ausland weilt, arbeitet der junge Rakib als einsamer Haushälter in einem leeren Herrenhaus, das Purna gehört, einem pensionierten General, dessen Familie Rakibs Clan seit Jahrhunderten in einer ländlichen indonesischen Stadt dient. Als Purna nach Hause zurückkehrt, um seinen Wahlkampf für die Bürgermeisterwahl zu beginnen, freundet sich Rakib mit dem älteren Mann an, der zu einem engen Mentor und einer Vaterfigur wird. Er findet seine Berufung als Purnas Assistent in Arbeit und Leben. Als eines Tages Purnas Wahlplakat mutwillig zerstört wird, zögert Rakib nicht, den Schuldigen ausfindig zu machen, und setzt damit eine Eskalation in Gang.

In seinem eindringlichen Spielfilmdebüt thematisiert Makbul Mubarak die Auswirkungen der indonesischen Militärdiktatur auf die Jugend des Landes.

Festivals & Auszeichnungen

Film Festival Venedig 2022
Fipresci Award, Best Film
Adelaide Film Festival 2022
Feature Fiction Award
Tokyo Filmex 2022
Grand Prize Best Film
Asia Pacific Screen Awards
Best Screenplay
Golden Horse Film Festival and Awards
NETPAC Award
Observation Missions for Asian Cinema Award
Stockholm International Film Festival
Best First Film
Marrakech International Film Festival
Best Actor
Indonesian Film Festival
Best Screenplay

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Credits

Originaltitel
Autobiography
Titel
Autobiography
Regie
Makbul Mubarak
Land
Indonesien
Jahr
2022
Drehbuch
Makbul Mubarak
Montage
Carlo Francisco Manatad
Musik
Bani Haykal
Kamera
Wojciech Staroń
Ton
Hadrianus Eko Sunu, Waldir Xavier
KostĂĽme
Anismcaw
Ausstattung
Sigit Pratama
Produktion
Yulia Evina Bhara
Formate
DCP
Länge
115 Min.
Sprache
Indonesisch/d/f + i
Schauspieler:innen
Arswendy Bening Swara (Purna), Kevin Ardilova (Rakib), Haru Sandra (Andri), Rukman Rosadi (Rakib's Vater), Yusuf Mahardika (Agus), Lukman Sardi (Soewito), Yudi Ahmad Tajudin (Nala), Mardiko Agus Nugroho (Sersan), Achmad Agus Budi (Haris), Gondo Lifenya Kusuma Dewi (Irma)

Pro Material

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Pressestimmen

«Makbul Mubarak stellt in seinem Debütfilm die Frage, wie weit Loyalität gehen kann.» Upcoming on Screen

«In seiner Mischung aus sozialem Realismus und Charakterstudie ist der Film prall gefüllt mit starken und fesselnden Bildern.» Film Fest Report

«Autobiography s’intéresse aux notions de loyauté et de proximité avec le pouvoir.» Cineuropa

«Ein vielversprechender, atmosphärischer Erstlingsfilm, der Genre-Konventionen geschickt mit Stilbewusstsein kombiniert.» Screen Daily

«Während der drei Jahrzehnte der indonesischen Militärdiktatur von Mitte der Sechziger- bis Ende der Neunzigerjahre arbeitete mein Vater als Beamter unter dem Regime. Ich wuchs damit auf, dass er seine Loyalität gegenüber dem Staat als etwas darstellte, das zum Leben meiner Familie dazuzugehören schien. Doch als ich erwachsen wurde, begann mich eine Frage zu quälen: Ist Loyalität noch ehrenhaft, wenn sie an etwas Ungeheuerliches geknüpft ist? Autobiography ist eine emotionale Auseinandersetzung mit meiner Jugend, meinem Land und den Werten, mit denen ich aufgewachsen bin und die auch heute noch, vierundzwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch der Diktatur, überall gelehrt werden.» Makbul Mubarak