The Seed of the Sacred Fig

von Mohammad Rasoulof, Iran, 2024
Bild von

Iman, ein Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran, hat mit Misstrauen und Paranoia zu kämpfen, als die landesweiten politischen Proteste zunehmen und seine Waffe auf mysteriöse Weise verschwindet. Da er seine Frau Najmeh und seine Töchter Rezvan und Sana verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben, ergreift er zu Hause drastische Massnahmen, die die Spannungen noch verstärken. Nach und nach werden soziale Normen und die Regeln des Familienlebens ausser Kraft gesetzt. So direkt wie noch nie bäumt sich Rasoulof hier gegen das repressive iranische Regime auf und dokumentiert erstmals die Welle der Frauenproteste und die brutale Reaktion der Behörden. Ein weiterer Geniestreich nach seinem Goldenen Bären für There Is No Evil.

Festivals & Auszeichnungen

Cannes 2024
Prix spécial du Jury
Prix FIPRESCI de la Critique internationale
Prix du Jury œcuménique
Prix François Chalais
Prix des Cinémas art et essai

artwork

Credits

Originaltitel
The Seed of the Sacred Fig
Titel
The Seed of the Sacred Fig
Regie
Mohammad Rasoulof
Land
Iran
Jahr
2024
Drehbuch
Mohammad Rasoulof
Montage
Andrew Bird
Musik
Karzan Mahmood
Kamera
Pooyan Aghababaei
Ton
Philipp Kemptner, Hassan Shabankareh
Ausstattung
Amir Panahifar
Produktion
Mohammad Rasoulof, Amin Sadraei, Jean-Christophe Simon, Mani Tilgner, Rozita Henduanian
Länge
168 Min.
Sprache
Farsi/e+f
Schauspieler:innen
Misagh Zare (Iman), Soheila Golestani (Najmeh), Mahsa Rostami (Rezvan), Setareh Maleki (Sana)

Events

Mohammad Rasoulof am Locarno Film Festival

The Seed of the Sacred Fig

Schweizer Premiere

In Anwesenheit des Regisseurs

Sonntag, 11. August | 21:30 Uhr

Piazza Grande, Locarno

Tickets kaufen

Pro Material

artwork artwork artwork

Möchten Sie diesen Film zeigen?

Bitte fĂĽllen Sie unser Formular aus.

VorfĂĽhrdatum VorfĂĽhrung
Veranstalter/Veranstalterin

Pressestimmen

«Un film d’une ampleur, d’une complexité et d’une modernité exemplaires.» RTS

«Schlicht brillant inszeniert. Ein sehr starkes Drehbuch mit einem Sinn für Dramaturgie und Atmosphäre wie auch hervorragende Darsteller und – insbesondere – Darstellerinnen machen diesen Film zu einem höchst beklemmenden Thriller-Drama.» Outnow, Simon Eberhard

«Un film puissant qui a le poids d’une Palme d’or.» Le Temps

«Ein hochaktueller, aber doch zeitloser, immens kraftvoller und intensiver Film, bei dem man vor Spannung immer wieder in seinem Kinosessel nach vorne rutscht.» Filmstarts

«Mohammad Rasoulof garde, à 52 ans, le panache des rebelles. Ses films sont des coups de poing, des thrillers politiques, qui vous attrapent par surprise.» Le Monde

«Grandios gespielt und in zurückgenommener Optik mit bedeutsamen visuellen Akzenten gezeichnet, seziert Mohammad Rasoulofs messerscharf geschliffene Fanatismus-Fabel die monströsen Mechanismen religiöser Radikalisierung und konspirativer Komplizenschaft.» MovieBreak

«À Téhéran, une famille se divise autour du mouvement Femme, vie, liberté. Puis l’histoire vire au thriller, en exprimant, toujours, la foi que le cinéaste place dans la jeunesse. Explosif.» Télérama

«Der Film verdichtet, dramatisiert und kondensiert die Vorkommnisse in Rasoulofs Heimat derart konzentriert, unterfüttert die familiäre Konstellation mit so viel psychologischer Tiefe und Glaubwürdigkeit und inszeniert das Geschehen derart dicht und spannend, dass man den Figuren und Entwicklungen atemlos folgt und die stattliche Laufzeit von beinahe drei Stunden in keiner Sekunde spürt – so sehr zieht der Film sein Publikum in den Bann.» Kino-Zeit

«C’est un jaillissement volcanique qui se produit sous nos yeux, comme un cri de colère qui signifie nous n’acceptons plus votre violence, nous voulons être maîtres de nos destins.» Le Bleu du miroir

«An act of true courage and artistry.» RogerEbert

«A thriller of propulsive skill and blunt emotional force, marrying the muscularity of an action film to the psychological intensity of a chamber drama.» New Yorker

«An elegant warning to the Iranian regime.» Sight & Sound

«With livid, thinking-person’s thriller The Seed of the Sacred Fig, director Mohammad Rasoulof responds to his own imprisonment in 2022 by examining Iranian tensions within the context of a well-placed Tehran family.» Variety

«The Seed of the Sacred Fig is a mighty tribute to the filmmaker’s many countrywomen who continue to risk it all in the fight for their lives.» Vanity Fair