Ngando und Ndomé sind verliebt. Ngando möchte Ndomé heiraten, aber ihre Familie erinnert ihn daran, dass die traditionelle Mitgift geregelt werden muss. Leider ist Ngando arm und kann die Tradition nicht erfüllen. Ndomé ist schwanger und trägt sein Kind. Nach der Dorftradition muss sie einen Ehemann nehmen, zumindest einen, der es sich leisten kann, die Mitgift zu bezahlen.

BONUS

Rencontre avec Jean-Pierre Dikongué à Bologna 2019

Originaltitel Muna Moto
Deutscher Titel Muna Moto
Französischer Titel Muna Moto
Andere Titel Muna Moto
RegisseurIn Jean-Pierre Dikongué-Pipa
Land Kamerun
Kinoformate DVD, DCP
Drehbuch Jean Pierre Dikongue-Pipa
Produktion Cameroon Spectacles
Länge 89 Min.
Sprache Französisch, Duala, Bassa
SchauspielerInnen
Philippe Abia
Arlette Din Beli
Gisèle Dikongue-Pipa
David Endene
Auszeichnungen

Winner of First Prize FESPACO, 1976;
First Prize International Catholic Organization of Cinema - Ouagadougou;
First Prize Festival International du Film de l'Ensemble Francophone - Geneve;
Silver Tanit, Journées cinématographiques de Carthage;
George Sadoul Prize
Festivals
Official Selection Venice Film Festival;
São Paulo International Film Festival

«Obwohl dieser Film in gewisser Weise durch die Konventionen des Filmemachens, auf denen er beruht, eingeschränkt ist, bleibt er das Werk eines inspirierten Regisseurs, der sein politisches Material wahrschein-lich mit einem raffinierteren Ansatz angegangen wäre, wenn die Zensur unter dem Ahmadou-Ahidjo-Regime nicht so streng gewesen wäre. Natürlich ist Muna Moto nicht nur eine Polemik gegen das Mitgift-System, sondern auch und vielleicht vor allem ein Essay über die Macht in Schwarzafrika. (...) Auch die Tatsache, dass die drei Ehefrauen steril sind, ist eindeutig als Symbol gemeint. In vielerlei Hinsicht repräsentiert der Charakter von N’gando (ganz zu schweigen von N’domé!) ein jüngeres Afrika, das nach einer besseren Zukunft strebt, trotz der Auswirkungen einer unverarbeiteten kolonialen Vergangenheit und einer neokolonialen Gegenwart, die eine beängstigende Hürde darstellen.»
Guy Hennebelle, «Écran», Juli 1976

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