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Mariana ist 21 Jahre alt und lebt in einer religiösen Gemeinschaft, wo sie ihr Bestes gibt, um die ideale Frau zu sein: schön und fügsam. Nachts bringen sie und ihre Freundinnen ihre Religiosität auf andere Weise zum Ausdruck. In der Stadt machen sie Jagd auf Frauen mit lockeren Sitten und erteilen ihnen eine Lektion. Als Mariana eines Abends eine Narbe davonträgt und damit selbst nicht mehr in das perfekte Bild passt, wird ihr Glaube erschüttert.

Mit ihrem zweiten Spielfilm liefert Anita Rocha Da Silveira ein politisch engagiertes Statement und nimmt die Realität eines ganzen Kontinents aufs Korn, in dem evangelikale Kirchen ihre Macht nutzen und durch Aberglauben und Gewalt Druck auf die Frauen ausüben. In starken und stilvoll inszenierten Bildern und durch die Vermischung verschiedener Genres zeigt die Filmemacherin die Idealisierung von körperlicher und geistiger Reinheit sowie den Kampf der Frauen, ihre eigene Stimme zu finden.

Originaltitel Medusa
Deutscher Titel Medusa
Französischer Titel Medusa
Andere Titel Medusa
RegisseurIn Anita Rocha da Silveira
Land Brasilien
Kinoformate
Drehbuch Anita Rocha da Silveira
Montage Marilia Moraes
Musik Bernardo Uzeda
Kamera João Atala
Ton Gustavo Loureiro
Ausstattung Dina Salem Levy
Kostüme Paula Ströher
Produktion Bananeira Filmes
Länge 127 Min.
Sprache Portugiesisch/d/f
SchauspielerInnen
Mari Oliveira Mariana
Lara Tremouroux Michele
Joana Medeiros Karen
Felipe Frazão Lucas
Bruna G Clarissa
Carol Romano Vivian
João Vithor Oliveira Jonathan
Bruna Linzmeyer Melissa
Thiago Fragoso Pastor Guilherme
Auszeichnungen

Internationales Filmfestival Innsbruck: Gewinner Spielfilm-Wettbewerb

«La bande-son envoûte, le propos choque et ce mélange étrange et imprévisible crée une atmosphère troublante, qui scotche le spectateur dans son fauteuil.» Cineman, Marine Guillain

«Ein bildgewaltiger Trip: Medusa ist voller knalliger Farben, und Gewaltszenen werden wie Tänze choreografiert. Eine faszinierende Abrechnung mit der religiösen Rechten.» Tages-Anzeiger / Züritipp, Gregor Schenker

«Le film d’Anita Rocha da Silveira illustre de manière poignante l’extrémisme religieux à l’ère de Bolsonaro.» j:mag, Firouz Pillet

«In Anlehnung an den antiken Medusa-Mythos hat Anita Rocha da Silveira einen feministischen Fiebertraum geschaffen, der sich der gewaltvollen Masken des Patriarchats mit ästhetischer Wut entledigt.» Neue Zürcher Zeitung, Sebastian Seidler

«L’œuvre d’Anita Rocha da Silveira donne ainsi un aperçu d’un certain christianisme 2.0. Glaçant.» clap.ch, Raphael Fleury

«Anita Rocha da Silveira hat mit Medusa ein hochpolitisches Film-Manifest gegen die Unterdrückung geschaffen.» Medientipp, Natalie Fritz

«Eine fesselnde Parabel über Religion, Politik und Gewalt im heutigen Brasilien.» Zurich Film Festival

«Kunstvoll, mit einem schönen Farbkonzept und mit durchwegs gutem, vor allem weiblichem Cast. Auch die Story ist erstklassig, zwischendurch sogar mit schrägem Humor gewürzt. Kurz: Medusa ist das, was man einen subtilen, unterhaltsamen Horrorfilm nennen kann!» Movie Eye, Benny Furth

«Medusa ist eine experimentelle Satire auf den Umgang der Bevölkerung und der Staatsmacht mit Religion, die Rolle der Frau und die politisch schwierige Situation in Brasilien.» Outnow, Yannick Bracher

«Ein Rundumschlag, pendelnd zwischen Groteske und Horror, voll auf die Zwölf des internalisierten Machismo.» Viennale, Alexandra Seitz

«Anita Rocha da Silveira spielt die Satire furios aus gegen das Melodram.» Süddeutsche Zeitung, Fritz Göttler

«Medusa von Anita Rocha da Silveira ist ein wildes, feministisches Manifest gegen die bleiernen Bolsonaro-Jahre. Ihr Genremix ist atemberaubend.» Tagesspiegel, Simon Rayß

«Anita Rocha da Silveira interpretiert den Mythos der Medusa als aufregende, formverspielte Parabel über den Widerstand gegen reaktionäre Gesellschaftsmuster.» artechock, Janick Nolting

«Eine spannende Rache-Gesellschaftssatire mit skurrilen Figuren und einer einnehmenden künstlerischen Ästhetik.» Kino-Zeit, Teresa Vena

«Ein dystopisch realitätsnahes Bild Brasiliens.» Radio FM4, Natalie Brunner

«A stylistically bold satire of Brazilian youth in thrall to reactionary trends.» Variety

«Da Silveira has alluded to the disturbing social trends in her native Brazil that have informed her themes. Here she challenges them in a way that is satirical, amusing, stylish and strange.» Screen International

«Da Silviera’s vision of bubblegum fascism is compelling, and Medusa sucks viewers in right away.» IndieWire

«Da Silveira’s film seeks to dismantle this very concept of the monstrous woman, and especially how women themselves uphold it.» RogerEbert

«Medusa is an electrifying work of art that elevates its already elevated pop influences, a transcendental tableau of the true-life horror of female oppression.» Film Threat

«A visually striking and timely fable about the horrors of an oppressive society.» Cine Sin Fronteras

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