Zama

Zama, an officer of the Spanish Crown born in South America, waits for a letter from the King granting him a transfer from the town in which he is stagnating, to a better place. His situation is delicate. He must ensure that nothing overshadows his transfer. He is forced to accept submissively every task entrusted to him by successive Governors who come and go as he stays behind. The years go by and the letter from the King never arrives. When Zama notices everything is lost, he joins a party of soldiers that go after a dangerous bandit.

Adapted from Antonio di Benedetto's 1956 classic of Argentinean literature.

Festivals & awards

Festival de La Habana: meilleure réalisation, meilleur son, meilleure direction artistique

Cóndor de Plata 2018, Association des critiques de cinéma argentins: Prix de la meilleure photographie pour Rui Poças

Premios Fenix 2018: meilleure direction artistique, meilleure image, meilleur montage, meilleur son

artwork

Credits

Original Title
Zama
Title
Zama
Directed by
Lucrecia Martel
Country
Argentina
Year
2017
Screenplay
Lucrecia Martel
Film Editing
M. Schverdfinger, K. Harley
Soundtrack
Guido Berenblum
Cinematography
Rui Poças
Sound
Guido Berenblum, Emmanuel Croset
Costumes
Julio SuĂĄrez
Production
Benjamin Domenech, Santiago Gallelli, MatĂ­as Roveda, Vania Catani
Formats
Blu-ray, DCP
Runtime
115 min.
Language
Spanisch/d/f oder i
Cast
Daniel Giménez Cacho, Lola Dueñas, Matheus Nachtergaele, Juan Minujín

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Date(s) of screening Screening(s)
Organisation

Press voices

«Ein Drama von Stillstand und Wahnsinn, in bestechender Form adaptiert.» ZĂŒritipp

«Die Sumpflandpanoramen am Ende sind eine Wucht, so wie ĂŒberhaupt die ganze Gestaltung von Bild, Off-Raum und Tonspur. Man will hier nicht mehr weg, weil man sie lieben gelernt hat: diese vielfĂ€ltig sonderbare, wunderbar andere Welt von Lucrecia Martel.» Pascal Blum, Tages-Anzeiger

«Das faszinierende PortrĂ€t des spanischen Kolonialismus verbindet hypnotisch schöne Landschaftsbilder mit dem absurden Witz von Kafka und Beckett.» Hannes NĂŒsseler, Tageswoche

«Ein irrwitziges PortrÀt des spanischen Kolonialismus, das mit zum Teil hypnotischen Bildern vom Scheitern des Don Diego de Zama erzÀhlt. Ein sehenswerter, visuell beeindruckender Film.» Julian Gerber, cineman

«Ein optisches und akustisches Meisterwerk, bei dem sich superbe Kamera und hervorragendes Sound-Design in idealer Weise ergÀnzen.» Geri Krebs, NZZ

«Verloren im eigenen Reich: In "Zama" zerpflĂŒckt die Argentinierin Lucrecia Martel den europĂ€ischen Kolonialismus mit verblĂŒffendem Witz und brillanter Unnachgiebigkeit. Ein Film der Woche, der seinesgleichen sucht.» Der Spiegel

«Zama, diese Figur, die sich auch Samuel Beckett ausgedacht haben könnte, dringt vor in ein Conrad’sches Herz der Finsternis, das hier in Lateinamerika schlĂ€gt. Und wo sich seine RealitĂ€t auflöst.» Tagesspiegel

«Zama ist eine zwiespĂ€ltige Figur: undurchschaubar, alles andere als ein SympathietrĂ€ger, ein Leidender, der vor Gewalt nicht zurĂŒckschreckt, Opfer und TĂ€ter zugleich.» Profil

«Berauschend, fesselnd - einer der besten Filme des Jahres.» Rolling Stone

«Génial, sidérant.» Libération

«Une merveille étrange et sensuelle.» The Guardian

«Cauchemar colonial formellement passionnant.» Variety

«Une aventure surréaliste qui parvient à questionner le colonialisme et le rapport de classes de la plus étonnante des façons.» filmdeculte

«Une invitation pour les sens.» Clarín

«Éblouissant.» Pagina/12

«Le film rend justice à l'impulsion expérimentale de l'écriture de Di Benedetto: un croisement entre l'angoisse de Kafka, l'absurdité de Beckett et le subjectivisme de Faulkner.» Fotogramas

«Film merveilleux, fascinant, et singuliÚrement déroutant.» Ciné-Feuilles

Lucretia Martel ĂŒber ZAMA:

Ich möchte die Vergangenheit mit der gleichen Respektlosigkeit erkunden, mit der wir sonst ĂŒber die Zukunft nachdenken. Ich möchte versuchen, nicht die einschlĂ€gigen Artefakte und Tatsachen zu dokumentieren – ZAMA hegt so gesehen keinerlei geschichtswissenschaftliche AnsprĂŒche – stattdessen möchte ich in eine Welt eintauchen, die auch heute noch unĂŒberschaubar wirkt, mit Tieren, Pflanzen und uns heute unverstĂ€ndlich erscheinenden Frauen und MĂ€nnern. Eine Welt, die bereits erschĂŒttert war, bevor sie ĂŒberhaupt gefunden wurde und die deswegen im Delirium verharrt. Die Vergangenheit ist auf unserem Kontinent etwas Unscharfes und Konfuses. Wir haben sie so erschaffen, deshalb denken wir nicht nach ĂŒber die Besitznahme von Land, ĂŒber das Raubgut, auf dem der lateinamerikanische Abgrund fusst – Dinge, mit denen die Herkunft unserer IdentitĂ€t verknĂŒpft ist. Sobald wir anfangen, in die Vergangenheit zu blicken, sind wir beschĂ€mt. ZAMA taucht tief ein in die Zeit der sterblichen Menschen, in diese kurze Existenz, die uns gewĂ€hrt wird, durch die wir gleiten und uns davor Ă€ngstigen zu lieben. Dabei zertrampeln wir genau das, was geliebt werden könnte, und vertagen die wahre Bedeutung des Lebens, als wĂ€re der wichtigste Tag nicht heute, sondern ein Tag, der noch kommt. Und doch wird die gleiche Welt, die dazu bestimmt erscheint, uns zu zerstören, unsere Rettung. Wenn wir gefragt werden, ob wir lĂ€nger leben wollen, sagen wir immer: ja!