Regisseur/in

Kiyoshi Kurosawa

2 Filme im Verleih

Kiyoshi Kurosawa, 1955, stammt aus Kobe, Japan. Er studierte Soziologie an der Rikkyo Universität und Filmkunst bei Kazuhiko Hasegawa und Shinji Somai. Seinen ersten Spielfilm drehte er 1983. Er gehört heute zu den bekanntesten und eigenwilligsten Regisseuren Japans, der mit seinen philosophischen angehauchten Filmen fast schon ein eigenständiges Genre geschaffen hat. Mit Tokyo Sonata schlägt er einen neuen Weg ein und lässt das Gruseln nur noch augenzwinkernd von innen heraus grüssen. Vielleicht auch, weil er mit Gruselfilmen nie etwas zu tun haben wollte: «Meine Filme handeln von Urängsten, hier und da kommen Geister darin vor und meine Figuren stehen grosse Ängste
aus, aber habe ich deshalb Gruselfilme gemacht?» – Einige frühere Filme von Kiyoshi Kurosawa: Cure, Serpent’s Path, Eyes of the Spider, Barren Illusions, Charisma, Pulse, Bright Future, Doppelgänger, Loft.

FILMOGRAPHIE

2008 TOKYO SONATA
2006 RETRIBUTION
2005 LOFT
2003 DOPPELGANGER
2003 BRIGHT FUTURE
2001 PULSE
2000 SÉANCE
1999 BARREN ILLUSIONS
1999 CHARISMA
1998 LICENSE TO LIVE
1998 SERPENT’S PATH
1998 EYES OF THE SPIDER
1997 CURE
1997 THE REVENGE: A SCAR THAT NEVER DISAPPEARS

To the Ends of the Earth (2019)

Das vorsichtige und zurückhaltende Wesen von Yoko (gespielt von Japans Star Atsuko Maeda) wird auf die Probe gestellt, als sie nach Usbekistan reist, um die letzte Episode ihrer Reiseshow zu drehen. Yoko moderiert ein in ihrer Heimat beliebtes Reisemagzin, kann aber nicht überspielen, dass sie von einer Insel stammt und irgendwie isoliert wirkt wie viele junge Landsleute, wenn sie ihre Insel verlassen. Lost in Translation gibt's auch in umgekehrter Richtung. Weiter

Tokyo Sonata (Flyer)

Tokyo Sonata (2008)

Die Sasakis sind eine ganz gewöhnliche Familie in Tokyo. Vater Ryuhei widmet sich mit Leib und Seele seiner Arbeit als Businessman. Seine Frau Megumi hat ihre Arbeit aufgegeben, um den Haushalt zu führen und die beiden Kinder zu betreuen. Der ältere der Buben ist Takashi. Er besucht das College und macht der Mutter das Leben nicht einfach. Der jüngere, Kenji, ist ein sensibler Junge und steckt noch in der Primarschule. Eines schönen Tages verliert der Vater seine Anstellung. Weiter