Angels Wear White

von Vivian Qu, China, 2017
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Eine Kleinstadt an der chinesischen Küste verfolgt halbherzig die Ambition, ihr touristisches Potential zu Geld zu machen. In einem der austauschbaren Hotels entlang des Strandes wird die zwölfjährige Wen Opfer und die Rezeptionistin Mia Zeugin eines Verbrechens. Mia kam als illegale Wanderarbeiterin in die Stadt und verschweigt aus Angst vor den Behörden, was sie gesehen hat. Doch sie ist nicht die einzige Beteiligte, die Konsequenzen fürchtet, und das Netz um Mia und Wen zieht sich immer enger. In ihrem behutsamen Neo-Noir-Drama konzentriert sich Vivian Qu ganz auf die Perspektiven der komplexen weiblichen Figuren und liefert einen entlarvenden Blick auf patriarchale Strukturen.

Festivals & Auszeichnungen

74th Venice Film Festival
61st BFI London Film Festival
1st Pingyao International Film Festival - Fei Mu Best Film
54th Antalya Golden Orange Film Festival - Best Film, Best Actress
54th Gold Horse Awards - Best Director
11th Asia Pacific Screen Awards - Best Feature Film (nominated)
48th International Film Festival of India - Best Director
39th Nantes Three Continents Festival - Silver Balloon
2nd International Film Festival & Awards • Macao (IFFAM) - NETPAC award

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Credits

Originaltitel
Angels Wear White
Titel
Angels Wear White
Regie
Vivian Qu
Land
China
Jahr
2017
Drehbuch
Vivian Qu
Montage
Yang Hongyu
Musik
Zi Wen
Kamera
Benoît Dervaux
Ausstattung
Peng Shaoying
Produktion
Sean Chen, 22 Hours Films; Mandrake Films
Formate
DCP
L├Ąnge
107 Min.
Sprache
Mandarin/e
Schauspieler:innen
Wen Qi, Zhou Meijun, Shi Ke, Geng Le, Liu Weiwei, Peng Jing, Wang Yuexin, Li Mengnan

Pro Material

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Pressestimmen

«Die chinesische Regisseurin Vivian Qu ist mit ihrem Film «Angels Wear White» die heisseste Anwärterin auf den Goldenen Löwen. Vivian Qu erzählt in ihrem Film «Angels Wear White» eine Geschichte aus dem heutigen China, die ein exemplarisches Schlaglicht wirft auf die deplorable Situation vieler ihrer Geschlechtsgenossinnen. Wohl noch nie hat ein Film aus dem Reich der Mitte so offen Kinderhandel und -prostitution, sexuelle und finanzielle Ausbeutung von Frauen, Korruption und eine enthemmte Beziehung zum Geld thematisiert – eine Fixierung, welche die Gesellschaft bis in höchste Parteikreise verdirbt. - Die Regisseurin, eine exponierte Vertreterin des Independent-Kinos ihres Landes, fokussiert ganz auf die jungen Frauen, ergründet mit Empathie, aber ohne jegliche Sentimentalität deren Schicksal und die Entschlossenheit, dieses selber in die Hand zu nehmen.» Susanne Ostwald, Neue Zürcher Zeitung

«Vivian Qu raconte les dérives d’une société corrompue.» Le Monde