La Flor

Ein Film, der mit sechs Episoden, die von verschiedenen Genres des Kinos inspiriert sind, der Filmgeschichte seine Referenz erweist. Jede Episode entspricht einem Genre. Die erste Episode könnte als B-Film betrachtet werden, also als diejenige Art von Film, welche in den USA früher gewissermassen mit geschlossenen Augen gedreht wurde und die heute so einfach nicht mehr gedreht werden kann. Die zweite Episode ist eine Art Musical mit einem geheimnisvollen Touch. Die dritte Episode ist ein Spionagefilm. Die vierte ist schwer zu beschreiben. Die fünfte ist von einem alten französischen Film inspiriert. Und die letzte Episode handelt von gefangenen Frauen, die im 19. Jahrhundert, nach vielen Jahren bei den Indianern, aus der Wüste zurückkehren. Alle sechs Episoden werden vom gleichen Schauspielerinnenquartett interpretiert.

Act 1: 167 Minuten
Act 2: 59 Minuten
Act 3: 106 Minuten
Act 4: 112 Minuten
Act 5: 126 Minuten
Act 6: 99 Minuten
Act 7: 117 Minuten
Act 8: 107 Minuten

BONUS ZUM SCHAUEN

Kurzfilm Derecho Viejo von Mariano Llinàs


ZUM LESEN

Tages-Anzeiger

Festivals & Auszeichnungen

Argentinean Film Critics Association Awards
Silver Condor Best Screenplay, Original

Buenos Aires International Festival of Independent Cinema 2018
Best Actress: Elisa Carricajo, Valeria Correa, Pilar Gamboa, Laura Paredes
Best Film International Competition

International Cinephile Society Awards 2019
ICS Award Best Picture Not Released in 2018

Locarno International Film Festival 2018

Melbourne International Film Festival 2019

Rotterdam International Film Festival 2019
Hubert Bals Fund Lions Film Award    

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Credits

Originaltitel
La Flor
Titel
La Flor
Regie
Mariano Llinás
Land
Argentinien
Jahr
2018
Drehbuch
Mariano Llinás
Montage
Agust├şn Rolandelli, Alejo Moguillansky
Musik
Gabriel Chwojnik
Kamera
Agust├şn Mendilaharzu
Ton
Rodrigo Sánchez Mariño
Kost├╝me
Carolina Sosa Loyola, Flora Caligiuri
Ausstattung
Laura Caligiuri
Produktion
El Pampero Cine
Formate
DCP
L├Ąnge
833 Min.
Sprache
Spanisch, Franz├Âsisch, Englisch, Russisch, Deutsch, Schwedisch, Italienisch/e + d + f
Schauspieler:innen
Pilar Gamboa (Victoria / Daniela 'La Ni├▒a Cruz'), Germ├ín de Silva (Giardina), H├ęctor D├şaz (Ricky), Mariano Llin├ís (Mariano Llin├ís), Elisa Carricajo (Marcela / Isabela), Laura Paredes (Luc├şa / Flavia), Valeria Correa (Yanina / Andrea)

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Pressestimmen

«Vierzehn Stunden Erzähllust: Der mehrteilige Spielfilm des Argentiniers Mariano Llinás ist ein aussergewöhnliches Kinoerlebnis. Es ist das allerfeinste Stück vom Kino: Ein erfindungsreicher Genremix, aufgeteilt in sechs Episoden.» Pascal Blum, Züritipp

«Das eindeutige Festival-Highlight in Locarno: Der Film ist eine cineastische Wucht. Er wäscht einem die Augen und das Hirn aus. Dann legt er sich einem wie ein Erfrischungstuch in den Nacken.» Alfred Schlienger, Republik

«La flor ist ein faszinierender Trip, wenn man sich genügend Zeit dafür freischaufelt. Was der Filmemacher Mariano Llinás und seine vier Protagonistinnen ihrem Publikum mit La flor anvertrauen, ist ein narratives Labyrinth von einem nie versiegenden Einfallsreichtum, in dem man sich getrost seine eigenen roten Fäden zusammensuchen darf. Man lacht, man staunt, man ist oft auch irritiert, aber wenn am Schluss im Kino die Lichter angehen, fühlt man fast so etwas wie Abschiedsschmerz.» Georges Wyrsch, SRF Kultur

„Gäbe es eine Insel, auf die Sie nur einen Film mitnehmen dürften, würde ich Ihnen LA FLOR als diesen Film empfehlen." Spiegel online

»Ein einzigartiger hochinteressanter Film ist dies, der in seinem Erlebnisreichtumnicht mit einem Mal auszuschöpfen ist. Ein offenes Kunstwerk.« Berliner Zeitung

»In der Kinogeschichte einzigartig. So exzessiv die Grundidee dieses Unterfangenserscheinen mag: die vielleicht einzig zeitgemäße Form des Kinos.« Tagesspiegel

«Vierzehn Stunden surrealistisches, unterhaltsames und beeindruckendes Kino. La flor ist weder larmoyant noch langweilig, vielmehr gelingt Mariano Llinás das Kunststück, trotz der Länge, die jeden Rahmen des Gewohnten sprengt, spannungsreich zu sein. Er hat ein aussergewöhnliches Werk geschaffen, das die Grenzen des Mediums Film auslotet und unsere Sehgewohnheiten herausfordert.» Teresa Vena, Frame

«Die pure Lust am Fabulieren Der Argentinier Mariano Llinás stellt mit dem 14-stu╠łndigen Werk La flor ein filmisches Monstrum vor. Es ist etwas vom Besten, was sich derzeit auf der Leinwand entdecken lässt. La flor ist, obwohl zwischendurch auch mäandrierend und fu╠łr den Zuschauer eine Herausforderung, ein meisterhaftes Kinostu╠łck und eine grosse Liebeserklärung an die Filmkunst.» Irene Genhart, Winterthurer Landbote

«Mariano Llinás mehrteiliges Epos macht aus dem Kinobesuch (wieder) ein Erlebnis. Mit jedem Kapitel, das La flor aufschlägt, erwartet das Publikum eine neue Überraschung. Llinás grosser Trumpf ist ein formidables Quartett, wie man es seit langem nicht mehr auf der Leinwand gesehen hat.» Michael Pekler, Filmbulletin

«Une œuvre-monstre de près de quatorze heures, un schéma narratif déroutant, quatre actrices magnétiques et le plaisir rare d’investir un film comme on entre dans un roman… On est tombé amoureux de cet ovni cinématographique argentin signé Mariano Llinás et qui s’annonce comme un classique.» Télérama

«Film entêtant, fou, bancal, magique, pétri d’invention, d’érudition et de sensibilité, La Flor se joue de tous les codes et fait s’épanouir dans le cerveau et le cœur des spectateurs une infinité de mondes.» Le Monde

«Sa troupe d’actrices et ses explorations jouissives de tous les genres font de ce film-fleuve une oeuvre hors-norme qui renoue avec l’énergie pionnière du cinéma.» Libération

«Voir La Flor au cinéma est une expérience troublante, chaude, inoubliable.» Le Point

«Zehn Jahre lang hat Mariano Llinás an seinem knapp 14-stündigen Epos gearbeitet, und das Ergebnis zählt unbedingt zu den außergewöhnlichsten Kinoereignissen des Jahres. Elisa Carricajo, Valeria Correa, Pilar Gamboa und Laura Paredes bilden für drei Kapitel ein fulminant aufspielendes Quartett, das in sechs Episoden und acht Teilen, umgeben von Dutzenden Nebendarstellern, als betörend roter Faden der Serie fungiert. Verwirrend? Dabei ist alles ganz einfach: Jede Episode bezieht sich auf ein klassisches Filmgenre, das Llinás genüsslich dekonstruiert und dem er zugleich huldigt. Zum Auftakt dem Horror mithilfe einer eingeschleppten Mumie und dem Melodram mit eifersüchtigem Gesang.» Viennale, Michel Pekler