Thèbes à l'ombre de la tombe

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Das westliche Theben breitet sich am linken Flussufer des Nils aus, in Luxor, Oberägypten. Dort stossen das antike Theben mit seinem traditionellen Leben und die moderne Welt aufeinander: Sie kreuzen und überschneiden sich. Im Schatten der pharaonischen Grabstätten, neben dem bekannten «Tal der Könige» und den grossen Grabtempeln, schwingt das alltägliche Leben der Dörfer im mysteriösen Rhythmus ihrer Schönheit. Das Wesentliche bleibt geheim für den Strom der Touristinnen und Touristen, die vom ganzen Planeten herkommen. Bulldozer zerstören die Dörfer, die über den antiken Gräbern gebaut worden sind: ein grosses archäologisches und touristisches Projekt ist im Gange.

Der poetische und musikalische Weckruf ist beinahe verstummt, die Sprache liegt nun in der Musik und in den Bildern. Sie laden ein, sich Zeit zu nehmen um zuzuhören und zuzuschauen, um tausend und eine überraschende Geschichten zu hören: rätselhafte, lustige, prachtvolle Geschichten, Geschichten, die tragisch sind und einen in das sichtbare Chaos des Lebens und des Todes ver-wickeln. Die grossartigen Bilder von Kameramann Pio Corradi lassen sich unkommentiert entdecken, sind rein in ihrer Kraft und ihrer Empfindsamkeit. Und es ist die Musik des Trio Afrogarage, welche die Stimme des Poeten verkörpert, das lyrische Mitschwingen, ironisch und zitternd, zwischen Gesang und Geschrei.

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http://www.siron.name
http://www.siron.name/film_TT.html
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Credits

Originaltitel
Thèbes à l'ombre de la tombe
Titel
Thèbes à l'ombre de la tombe
Regie
Jacques Siron
Land
Ă„gypten
Jahr
2008
Drehbuch
Jacques Siron
Montage
Jacques Siron
Musik
Christoph Baumann, Jacques Siron, Dieter Ulrich
Kamera
Pio Corradi
Ausstattung
Assistenz: Christine Gerber, Abdu Osman
Produktion
Assoc. Thèbes & Tombe, tsr, trigon-film
Formate
35mm, DVD
Länge
83 Min.
Sprache
Französich, Deutsch, Englisch
Schauspieler:innen
Dokumentarfilm (documentaire)

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Pressestimmen

Der Filmemacher und Musiker Jacques Siron möchte uns mit seinem «anderen» Dokumentarfilm, der aus betörenden Bildern von Kameramann Pio Corradi und einem Geräusche-Sound-Teppich des Trios Afrogarage besteht, auf eine Reise des reinen Schauens mitnehmen: In ruhigen Bildern und repetitiven Tönen werden wir in die Alltagsrituale des kleinen Dorfs eingeführt.
NZZ, Alexandra Stäheli

Regisseur Jacques Siron, der als Bassist von Afrogarage eine Doppelfunktion wahrnimmt, ist eine musikalische Bilderreise geglückt, die an die besten Traditionen des essayistischen Musikfilms anknüpft... Es beginnt etwas Magisches: Musik und Bilder fangen an immer mehr zu verschmelzen, die Schnitte werden schneller, manches wird nur noch kurz angetippt, das Piano setzt prägnante rhythmische Akzente, das Geschehen wird komplexer, aber Strukturen treten nun immer klarer hervor, bisweilen wird einem schwindlig in dieser Symphonie aus Bildern, Rhythmen und Klängen.
Independent Pictures

Siron verzichtet auf einen Kommentar. Er konstruiert sein Porträt von Theben aus dem Zusammenspiel von ausdrucksstarken Bildern (Kamera: Pio Corradi) und den meditativ-jazzigen Klängen und Stimmexperimenten des Trios Afrogarage, bei dem Siron selber Bass spielt und singt.
BAZ, Nathalie Baumann

Le cinéaste, musicien et compositeur Jacques Siron invite à une évocation poétique et musicale où il s'agit de prendre le temps d'écouter et de regarder, de goûter à mille et une histoires surprenantes, énigmatiques, cocasses, splendides, tragiques.
Le Matin