TRAILER

Die junge Fotojournalistin Camille Lepage reist voller Idealismus nach Zentralafrika, um in Bildern über den Bürgerkrieg zu berichten. Was sie dort zu sehen bekommt, verändert ihr Leben. Würdevoll erzählt Boris Lojkine die wahre Geschichte einer jungen Frau, die mit seltener Intensität lebt, die Welt wahrnimmt und verzweifelt die Konflikte und Dramen von Schwarzafrika ins Bewusstsein zu rücken versucht, welche der Westen nur zu gerne ausblendet.

Vielleicht hat man Bilder von ihr in den Medien gesehen, aber wenige dürften den Namen Camille Lepage bei uns gekannt haben. Die Nachricht ihres Todes zirkulierte, als sie am 12. Mai 2014 in Zentralafrika bei ihrer Arbeit in einen Hinterhalt geraten war und ums Leben kam. Sie war 26-jährig und wollte mit ihren Bildern dazu beitragen, dass einer der Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent auch bei uns wahrgenommen wurde.

Jetzt hat Boris Lojkine einen Spielfilm gedreht, der von Camille, ihrer Leidenschaft und Zentralafrika erzählt. Es ist kein Biopic geworden, viel eher eine feinfühlige Hommage an eine junge Frau, die auf die Menschen zuging, die aus der Nähe heraus berichten wollte und Zeugnis ablegte über das, was sie sah. Mit Nina Meurisse hat er die ideale Besetzung gefunden, denn die Schauspielerin bringt uns die reale Figur nahe. Fesselnd, wie Lojkine vor Ort gedreht hat, faszinierend, wie er die realen Fotos von Camille Lepage integriert und wir als Betrachtende immer wieder das Gefühl haben, dass das, was wir gerade sehen, das war, was die junge Fotografin aufgenommen hat. Nicht umsonst hat das Publikum der Piazza Grande in Locarno diesen Film zu seinem Liebling erkoren. Camille ist aber nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die sich engagiert, es ist auch das Porträt einer Fotografin, das uns Fragen stellt zur Vermittlung. Camille hat sich nicht mit dem distanzierten Ablichten von dem, was sie sah, zufrieden gegeben, sie wollte ihre Wahrnehmung tiefer teilen.

Walter Ruggle

Weitere Artikel: Filmingo bietet Kinoersatz

Die Kinos sind geschlossen, gute Filme gibt es trotzdem.

Weiter

Nina Meurisse ausgezeichnet

Die CAMILLE-Hauptdarstellerin erhält den Prix Lumière

Weiter

Auf ein gutes Neues

Mongolei, Türkei, Chile, Guatemala, Zentralafrika: Die Reise geht weiter

Weiter

Weltfilmtage Thusis

Ende Oktober mit trigon-film-Highlights

Weiter

Prix du Public Piazza Grande

CAMILLE von Boris Lojkine überzeugte das Publikum

Weiter

Originaltitel Camille
Deutscher Titel Camille
Französischer Titel Camille
Andere Titel Camille
RegisseurIn Boris Lojkine
Land Zentralafrikanische Republik
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Boris Lojkine, Bojina Panayotova
Montage Xavier Sirven
Kamera Elin Kirschfink
Ton Pierre Bariaud
Produktion Unité de Production
Länge 90 Min.
Sprache Französisch, Sango, Englisch/d/f
SchauspielerInnen
Nina Meurisse Camille
Fiacre Bindala Cyril
Grégoire Colin François
Augustin Legrand Stol
Michael Zumstein Michael
Ousnabee Zounoua Leila
Abdouraouf Diallo Abdou
Mireille Perrier Camilles Mutter
Antoine Gouy Camilles Bruder
Bruno Todeschini Mathias
Auszeichnungen

72e Locarno Film festival: Prix du Public UBS

Festival du Film Francophone d'Angoulême: Valois de la Meilleure actrice à Nina Meurisse

War on Screen 2019: Prix de la Presse

Festival du Film Francophone de Namur: Bayard du Meilleur scénario

Prix Lumières 2020 de la révélation féminine für Nina Meurisse

«Spannend inszeniert, man beobachtet Camille quasi bei ihrer Arbeit.» NZZ am Sonntag

«Nina Meurisse beeindruckt in der Rolle von Camille Lepage.» Amnesty Magazin

«Der Film ruft in Erinnerung, dass Bilder auch im Zeitalter von digitaler Manipulation und Fake News immer noch das Wirkungsvollste sind, wenn es darum geht, fremde Erfahrungen zu vermitteln.» Züritipp

«Der Film lässt einen nicht mehr so leicht los. Man versteht das Publikum von Locarno.» Zürcher Studierendenzeitung

«Camille, diese eindringliche Geschichte, fast dokumentarisch in Szene gesetzt und mit Nina Meurisse in der Rolle als Camille hervorragend besetzt, ist ein Porträt einer unerschrockenen jungen Frau, die daran glaubte, mit ihrer Arbeit etwas zum Besseren verändern zu können.» arttv, Madeleine Hirsiger

«Ein Film, der uns einiges abverlangt, ohne uns zu bedrängen, und der uns einige Spiegel vorhält, ohne uns zu verurteilen.» Syndicom

«Camille ist ein Plädoyer für Menschlichkeit und Fotojournalismus, aber auch eine Verneigung vor einer mutigen Frau. Ein intensives Werk.» bäckstage

«Ein dokumentarisches Potpourri verschiedenartigster Ideologien.» Bieler Tagblatt

«Boris Lojkine rend hommage à Camille Lepage en confectionnant un métrage intense, immersif de bout en bout. Un récit coup de poing!» Cineman

«Der Film zeichnet ein klares, ungeschminktes Porträt des Fotojournalismus aus weiblicher Perspektive sowie einen Blick auf die sektiererische Kriegsführung in einem Land, das international kaum Beachtung findet.» Hollywoodreporter

«Energiegeladener, lehrreicher und bewegender Spielfilm, in dem jeder Nebenfigur eine wahre Identität gegeben wird und der den ZuschauerInnen die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.» Cineuropa

«Indem Boris Lojkine die Fotos von Camille Lepage mit einer fiktiven biografischen Struktur verwebt, sorgt er für eine Unmittelbarkeit, die über jede Standarderzählform hinausgeht. Eine Hommage an eine Frau, die ihr Bestes versucht hat, die Menschen vor ihrer Linse zu ehren.» Variety

«Nina Meurisse porte magnifiquement ce personnage absolument fascinant, le film saisit, impressionne, bouleverse.» RTS La Première, Vertigo, Rafaël Wolf

«Camille est un biopic suivant au plus près - comme un reportage embarqué - son héroïne, incarnée avec beaucoup d'humanisme par Nina Meurisse. Filmant constamment à hauteur d'homme, le réalisateur français parvient habilement à rendre compte à la fois de l'engagement obsessionnel de la photographe et du conflit.» Le Temps, Stéphane Gobbo

«La réalité du pays irrigue cette fiction dont la mise en scène modeste et rigoureuse force la réflexion – sur le rôle ambigu du témoin, sur la place des ex-colonisateurs dans les territoires qu’ils ont contribué à (dé) former.» Le Monde

«Un portrait bouleversant, un film magnifique.» L'Obs

«Camille, fidèle à la démarche de la jeune femme, bouleverse par sa volonté d’humaniser les acteurs du conflit.» Courrier International

«Camille Lepage a payé cher son engagement. Le spectateur sort de la salle avec un immense respect pour elle et pour sa profession.» 20 Minutes France

«Comment raconter? Que montrer? Camille Lepage s'est forcément posé ces questions. Camille, un film tour à tour dépouillé, lumineux et terrible, y répond.» Causette

«Boris Lojkine tisse un long métrage empli de justesse. Rien n'est dramatisé, rien n'est embelli. Ni le retour de Camille en France à Noël et le décalage entre elle et ses proches, ni la barrière qui ne se brise jamais entre blancs et noirs. Il est aisé et même naturel de se projeter dans la tête de Camille, d'être pris aux tripes, et l'on n'imagine personne d'autre que Nina Meurisse pour ce rôle d'idéaliste courageuse, qui ne se sentait «à sa place» et «vivante» que là-bas...» 20 Minutes, Catherine Magni

«Ce portrait emporte par sa sobriété et sa volonté de ne jamais tomber dans le sensationnalisme. Une plongée dans l’absurdité de la guerre civile et les coulisses d’un métier illuminée par la prestation de Nina Meurisse.» Paris Match

«Ce n’est pas une biographie que nous livre Lojkine mais une relation, la mise en avant de ce qui le touche dans le personnage de Camille Lepage. C’est ce qui fait qu’alors que nous en savons dès le départ la fin tragique, le destin de Camille reste imprévisible et d’autant plus passionnant, faisant exploser stéréotypes et préjugés.» Africultures


 


Interview de Boris Lojkine et Nina Meurisse au Locarno Film Festival

Dossier_Medien (350 kB)

Dossier_presse (444 kB)

Flyer (3675 kB)

Werberatschlag (94 kB)

© COPYRIGHT

Texte sowie sämtliches Bild- und Tonmaterial auf der Homepage der Stiftung trigon-film sind für die Berichterstattung über den jeweiligen Film bzw. zur Bewerbung des entsprechenden Kinostarts bestimmt. Die Materialien stehen unentgeltlich nur für die Berichterstattung über den jeweiligen Film bzw. für dessen Bewerbung zur Verfügung. Jede davon getrennte Nutzung ist im Sinne des Urheberrechts untersagt bezw. muss rechtlich mit trigon-film geklärt werden. Die entgeltliche sowie unentgeltliche Weitergabe an Dritte ist untersagt. Der Copyright Hinweis © trigon-film.org ist obligatorisch. Durch die Nutzung unseres Materials erkennen Sie die Copyright-Bestimmungen an!

Shop