Ein Film, der mit sechs Episoden, die von verschiedenen Genres des Kinos inspiriert sind, der Filmgeschichte seine Referenz erweist. Jede Episode entspricht einem Genre. Die erste Episode könnte als B-Film betrachtet werden, also als diejenige Art von Film, welche in den USA früher gewissermassen mit geschlossenen Augen gedreht wurde und die heute so einfach nicht mehr gedreht werden kann. Die zweite Episode ist eine Art Musical mit einem geheimnisvollen Touch. Die dritte Episode ist ein Spionagefilm. Die vierte ist schwer zu beschreiben. Die fünfte ist von einem alten französischen Film inspiriert. Und die letzte Episode handelt von gefangenen Frauen, die im 19. Jahrhundert, nach vielen Jahren bei den Indianern, aus der Wüste zurückkehren. Alle sechs Episoden werden vom gleichen Schauspielerinnenquartett interpretiert.

Act 1: 167 Minuten
Act 2: 59 Minuten
Act 3: 106 Minuten
Act 4: 112 Minuten
Act 5: 126 Minuten
Act 6: 99 Minuten
Act 7: 117 Minuten
Act 8: 107 Minuten

BONUS ZUM SCHAUEN

Gespräch mit Mariano Llinás in Locarno

Kurzfilm Derecho Viejo von Mariano Llinàs


ZUM LESEN

Tages-Anzeiger

Originaltitel La Flor
Deutscher Titel Die Blume
Französischer Titel La fleur
Andere Titel The Flower - Il fiore
RegisseurIn Mariano Llinás
Land Argentinien
Kinoformate DCP
Drehbuch Mariano Llinás
Montage Agustín Rolandelli, Alejo Moguillansky
Musik Gabriel Chwojnik
Kamera Agustín Mendilaharzu
Ton Rodrigo Sánchez Mariño
Ausstattung Laura Caligiuri
Kostüme Carolina Sosa Loyola, Flora Caligiuri
Produktion El Pampero Cine
Länge 833 Min.
Sprache Spanisch, Französisch, Englisch, Russisch, Deutsch, Schwedisch, Italienisch/e + d + f
SchauspielerInnen
Pilar Gamboa Victoria / Daniela 'La Niña Cruz'
Germán de Silva Giardina
Héctor Díaz Ricky
Mariano Llinás Mariano Llinás
Elisa Carricajo Marcela / Isabela
Laura Paredes Lucía / Flavia
Valeria Correa Yanina / Andrea
Auszeichnungen

20th Buenos Aires Independent Film Festival BAFICI: Best film, Best actress (Pilar Gamboa, Elisa Carricajo, Valeria Correa, Laura Paredes)
Festival de Locarno: Competition
Festival Biarritz Amérique latine - Prix du Jury
Rotterdam International Film Festival: Audience Award

«Vierzehn Stunden Erzähllust: Der mehrteilige Spielfilm des Argentiniers Mariano Llinás ist ein aussergewöhnliches Kinoerlebnis. Es ist das allerfeinste Stück vom Kino: Ein erfindungsreicher Genremix, aufgeteilt in sechs Episoden.» Pascal Blum, Züritipp


«Une œuvre-monstre de près de quatorze heures, un schéma narratif déroutant, quatre actrices magnétiques et le plaisir rare d’investir un film comme on entre dans un roman… On est tombé amoureux de cet ovni cinématographique argentin signé Mariano Llinás et qui s’annonce comme un classique.» Télérama


«Film entêtant, fou, bancal, magique, pétri d’invention, d’érudition et de sensibilité, La Flor se joue de tous les codes et fait s’épanouir dans le cerveau et le cœur des spectateurs une infinité de mondes.» Le Monde


«Sa troupe d’actrices et ses explorations jouissives de tous les genres font de ce film-fleuve une oeuvre hors-norme qui renoue avec l’énergie pionnière du cinéma.» Libération


«Voir La Flor au cinéma est une expérience troublante, chaude, inoubliable.» Le Point


«Zehn Jahre lang hat Mariano Llinás an seinem knapp 14-stündigen Epos gearbeitet, und das Ergebnis zählt unbedingt zu den außergewöhnlichsten Kinoereignissen des Jahres. Elisa Carricajo, Valeria Correa, Pilar Gamboa und Laura Paredes bilden für drei Kapitel ein fulminant aufspielendes Quartett, das in sechs Episoden und acht Teilen, umgeben von Dutzenden Nebendarstellern, als betörend roter Faden der Serie fungiert. Verwirrend? Dabei ist alles ganz einfach: Jede Episode bezieht sich auf ein klassisches Filmgenre, das Llinás genüsslich dekonstruiert und dem er zugleich huldigt. Zum Auftakt dem Horror mithilfe einer eingeschleppten Mumie und dem Melodram mit eifersüchtigem Gesang.» Viennale, Michel Pekler


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Im Kino

  • Bern, Rex: 25. Juli bis 4. August
  • Winterthur, Cameo: 12. bis 14. Juli
  • Zürich, Kosmos: 25. Juli bis 4. August