TRAILER

Kena und Ziki sind zwei Teenager aus dem kenianischen Nairobi und dicke Freundinnen, obwohl ihre Familien politisch entgegengesetzte Ansichten vertreten. Sie halten zusammen, wollen mehr und verlieben sich ineinander, was sie in ihrer konservativen Gesellschaft in Bedrängnis bringt. Der Spielfilm Rafiki war mit seiner Buntheit und Frische ein Hit beim Publikum am Festival von Cannes, wo er im Programm «Un certain regard» lief.

Ein frischer Wind aus Kenia

Rafiki strahlt das aus, was auch die junge Filmemacherin Wanuri Kahiu auszeichnet: Ein gesundes Selbstbewusstsein afrikanischer Jugendlicher, die hier und jetzt für sich einstehen und für ein selbstbestimmtes und fröhliches Leben. Die Kenianerin mag es nicht, dass ihr Kontinent dauernd nur als Opfer und Zone des Leidens vermittelt wird. Und so reist sie um die Welt und macht Filme, erzählt Geschichten, die vor Lebensglauben und Freude nur so sprühen. «Afro-Bubblegum» nennt sie das Konzept, und sie hebt sich erfrischend ab. Am Festival von Cannes war das Publikum hin und weg, und nicht nur dort. Kena und Ziki sind lebensfroh. Sie geniessen den Alltag, kleiden sich gern kunterbunt, die eine knüpft sich auch die Haare in allen Farben. Sie leben ihr Leben, haben ihre Träume und verlieben sich ineinander, obwohl das in Kenia von Gesetzes wegen nicht geht. Sie kümmern sich einen Deut darum und müssen erfahren, dass der Weg länger sein wird, als sie sich das wünschen könnten. Ihre Liebesgeschichte ist ansteckend frisch erzählt.

Walter Ruggle


Bonus
Homepage der Filmemacherin Wanuri Kahiu
African Bubbblegum: What is Africa? (E/d)
Jambula Tree, Monica Arac de Nyeko
IAM Talks: Wanuri Kahiu
Pumzi - Kurzfilm

 

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Originaltitel Rafiki
Deutscher Titel Rafiki
Französischer Titel Rafiki
Andere Titel Rafiki
RegisseurIn Wanuri Kahiu
Land Kenia
Kinoformate DVD, Blu-ray, DCP
Drehbuch Wanuri Kahiu, Jenna Bass; short story "Jambula Tree" by Monica Arac de Nyek
Montage Isabelle Dedieu
Kamera Christopher Wessels
Ton Frédéric Salles
Ausstattung Arya Lalloo
Länge 82 Min.
Sprache Englisch, Swahili/d/f
SchauspielerInnen
Samantha Mugatsia Kena
Sheila Munyiva Ziki
Jimmi Gathu John Mwaura
Nini Wacera Mercy
Dennis Musyoka Peter Okemi
Patricia Amira Rose Okemi
Neville Misati Blacksta
Muthoni Gathecha Mama Atim
Auszeichnungen

Cannes Un certain regard 2018

Everybody's Perfect - Geneva international queer film festival: Prix du public - Perfect Award

Bratislava International Film Festival: Winner Public Prize

Carthage Film Festival: Best Actress, Best Music Score

Chicago International Film Festival: Winner Silver Q-Hugo

Lucas - International Festival of Films for Children and Young People: Bridging The Borders Award & Youngster Award

Valladolid International Film Festival

São Paulo International Film Festival

Sydney Film Festival

Oslo Films from the South Festival

Durban International Film Festival

«Afro-Bubblegum ist der Name für fröhliche Geschichten aus Afrika. Regisseurin Wanuri Kahiu aus Kenia will so die Klischees vom leidvollen Kontinent bekämpfen.» Tages-Anzeiger


«Rafiki ist ein sehr mutiger, nötiger, augenöffnender Film, der mit gutem Beispiel vorangeht und einen Beitrag zur Bekämpfung von Homophobie darstellt. Der Film hat diese traumhafte Wirkung, wie viele gute Filme sie haben.» Amnesty Magazin


«Rhythmisch, farbig, jung und frisch: Der Kino-Film Rafiki vermittelt Lebensfreude und die Besonderheit der ersten Liebe auch durch farbige Wäsche, die zwischen den Häusern trocknet. Diese kenianischen Filmemacher denken nicht schwarz-weiss.» Regina Grüter, Luzerner Zeitung


«Rafiki trägt viel Hoffnung in sich. Angesichts der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation von Homosexuellen in Kenia und der Reaktion der Behörden, die den Film verbieten wollten,m uss der Regisseurin der Mut, eine solche Geschichte positiv zu erhählen, hoch angerechnet werden.» Alice Galizia, WoZ


«Ein poppiger Augenschmaus mit mitreissend-packendem Drive.» Doris Senn, Filmbulletin


«Es steckt hier viel jugendliche Energie und Hoffnung drin, und das kann man ja auch gut gebrauchen.» Züritipp

«Ein schöner, kraftvoller Film mit politischem Zündstoff.» Mathias Heybrock, Annabelle


«Ein fesselndes Drama von hockaktueller Brisanz, getragen vom titelgebenden Frauenpaar, das der Zuschauer von der ersten Sekunde an ins Filmherzchen schliesst.» Lola Funk, Maximum Cinema


«Die Geschichte von Ziki und Kena leistet einen extrem wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit der Community. Rafiki ist nicht nur visuell sehr bunt, sondern zeigt eben auch die Regenbogenwelt zweier junger, schwarzer Frauen aus Nairobi. Herzzerreissend und wunderschön zugleich.» David Rosenthal, Milchbüebli


«Fröhlich, leichtfüssig und politisch. Wanuri Kahiu ist eine der neuen starken Frauenstimmen aus Afrika. Mit ihrem erfrischenden und bunten Spielfilm landete sie beim Publikum am Filmfestival von Cannes einen Hit, auch im musikalischen Sinn: Der Soundtrack stammt samt und sonders von angesagten Musikerinnen aus Kenia.» Aaku, Aargauer Zeitung


«Eine stürmische Liebesgeschichte mit kunterbunten Bildern, intensiven Farben und teilweise fast schon künstlerischen Aufnahmen vom kenianischen Alltag.» Irina Blum, cineman.ch


«Nicht jeder Film, der von zwei ausgeflippten Girls handelt, verdient automatisch besondere Aufmerksamkeit. Rafiki schon.» Hanspeter Stalder, der-andere-film.ch


«J'ai été touché par la grâce des deux jeunes comédiennes, qui sont formidables.» RTS La Première

«Moderne, joyeux, optimiste et tendre.» Le Monde

«On aime sa fougue, sa fièvre pop qui rappelle les couleurs flashy et acidulées des débuts de Sofia Coppola ou Xavier Dolan – la gravité en plus.» Les Inrocks


«Un drame fort et émouvant, baigné de couleurs flashy.» Le Parisien


«Lively, brightly performed film impossible not to celebrate - Both actresses are naturally, beguilingly expressive.» Variety


«A dynamic, smoothly-executed tale of impossible love that brings fresh energy.» Screen International

«A groundbreaking romance aims to change Kenyan hearts and minds.» The Guardian




INTERVIEW

AAKU Kulturmagazin

Annabelle

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Im Kino

  • Heiden: 15. Januar
  • Reigoldswil: 17. Januar
  • Zürich: 6. und 9. Dezember