Meghe dhaka tara

von Ritwik Ghatak, Indien, 1960
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Die nach der Trennung Bengalens nach Indien geflüchtete Familie lebt gemeinsam in einem Dorf, doch statt sich gegenseitig zu unterstützen verlassen sich alle auf die Schwester Nita und beuten deren Opfersinn aus. Erst als sie erschöpft zusammenbricht, beginnt die Familie zu erkennen, was sie angerichtet hat. Mit tiefem Verständnis für das menschliche Wesen zeichnet Ritwik Ghatak in seinem Film überaus kontrastreiche Figuren. Das politisch bedingte Emigrantenlos, das jede und jeden prägt und verändert, gewinnt ebenso wie das Bild der «Grossen Mutter», universelle Dimensionen.

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Credits

Originaltitel
Meghe dhaka tara
Titel
Meghe dhaka tara
Regie
Ritwik Ghatak
Land
Indien
Jahr
1960
Drehbuch
Ritwik Ghatak
Montage
Ramesh Joshi
Musik
Jyotirindra Maitra
Kamera
Dinen Gupta
Ton
Mrinal Guhathakurta, Abani Chattopadhyay
KostĂĽme
Sakti Sen (Makeup)
Ausstattung
Ravi Chatterjee, Subodh Das
Produktion
Chitrakalpa, Indien/Bengalen
Formate
35mm, DCP
Länge
126 Min.
Sprache
Bengali/d/f
Schauspieler:innen
Supriya Choudhury (Nita), Anil Chattopadhyay (Shankar), Bijon Bhattacharya (Vater), Gita De (Mutter), Niranjan Ray (Sanat), Dwiju Bhawal (Mantu)

Pro Material

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Pressestimmen

«Ghatak war einer der grössten und meistbewunderten indischen Autorenfilmer, bleibt im Westen aber weitgehend unbekannt. Dieses feinfühlige Drama über die zerstörerische Auswirkung der Armut funktioniert auf mehreren Ebenen: als soziale Stellungnahme, als psychologisches Porträt und als spirituelle Tragödie. Die Schwarzweissfotografie ist exquisit und Ghataks Umgang mit dem Ton oft kühn. Er verwendet Toneffekte, um plötzliche Gefühlsumschwünge zu akzentuieren, so etwa das Knallen einer Peitsche für ein Betrugserlebnis. Der Stil insgesamt, nicht bloss die Story, ist melodramatisch, doch auf eine Art, welche die Überhöhung der Gefühle präzis auf die Musik und die Kamerabewegungen abstimmt. Der Film ist hier kein Mittel, um Geschehnisse aufzuzeichnen, sondern wird zu einem unmittelbaren Ausdruck subjektiver Zustände.»

Chris Dashiell

«C'est en travaillant sur ce film qu'est née une passion à laquelle j'ai consacré ma vie et mon œuvre: la mythologie indienne. Sans exagération, je peux affirmer que ce film est l'expression même de mes pensées et de mes idées. Pour 'Meghe Dhaka Tara', mes ambitions étaient sans borne. Je voulais suivre les traces menant à nos racines et expliquer nos traditions. Je voulais découvrir la dimension universelle cachée en leur sein. Je considère 'Meghe Dhaka Tara' comme mon meilleur fil

Ritwik Ghatak

«Ich stelle grenzenlose Ansprüche an Der verborgene Stern. Ich erachte ihn als meinen besten Film.»

Ritwik Ghatak