Love on Trial
Mai ist ein aufstrebendes J-Pop-Idol, gebunden an ein System strenger Regeln und makelloser Inszenierung. Als sie sich verliebt, verstösst sie gegen eine zentrale Klausel ihres Vertrags: ein Liebesverbot. Bald wird die Beziehung öffentlich und Mai verliert nicht nur ihre Karriere, sondern steht vor Gericht verklagt von ihrer eigenen Agentur. Zwischen medialem Druck, juristischer Härte und Selbstzweifeln beginnt ein persönlicher wie politischer Kampf um das Recht auf Liebe und Selbstbestimmung. Der etablierte Regisseur Koji Fukada wirft ein Licht auf die Schattenseiten einer Milliardenindustrie.
Mai lebt den Traum vieler junger Menschen: Als Mitglied einer aufstrebenden japanischen
Popgruppe steht sie kurz vor dem grossen Durchbruch. Doch hinter der perfekt inszenierten Fassade verbirgt sich ein rigides System aus Kontrolle, Disziplin und Verzicht. Sogenannte Idols machen nicht nur Musik, sondern werden als Gesamtpaket vermarktet: Ihre Agentur bestimmt sowohl über ihr öffentliches Auftreten als auch über ihr Privatleben – inklusive eines vertraglich festgelegten Verbots von Liebesbeziehungen. Als Mai sich in den Strassenkünstler Kei verliebt, setzt sie alles aufs Spiel. Das Auffliegen ihrer Beziehung führt nicht nur zum abrupten Karriereende, sondern zieht einen beispiellosen Rechtsstreit nach sich: Ihre eigene Agentur verklagt sie auf Schadenersatz. Was folgt, ist ein ebenso intimer wie erschütternder Blick auf eine Industrie, die ihren Ikonen kein Privatleben gewährt. Inspiriert von realen Ereignissen erzählt Love on Trial von einer jungen Frau, die sich einem System entgegenstellt, das über ihren Körper, ihre Gefühle und ihre Zukunft bestimmen will. Regisseur Koji Fukada (Love Life) zeichnet ein vielschichtiges Bild der japanischen Idol-Kultur – zwischen Fanprojektionen, wirtschaftlichen Interessen und gesellschaftlichen Erwartungen. Gemeinsam mit dem Kameramann Hidetoshi Shinomiya (Drive My Car) gestaltet er streng komponierte Bilder, welche die Kontrolle unterstreichen, und kontrastiert diese mit farbenfrohen Kostümen und Choreografien. Koji Fukada stellt die Frage, wie viel Kontrolle eine Gesellschaft über das Individuum ausüben darf, und erzählt dabei nicht zuletzt von der Kraft der Liebe.
Festivals & Auszeichnungen
Festival de Cannes 2025: Cannes Premières
Busan International Film Festival: A Window on Asian Cinema
Pingyao International Film Festival
Tokyo International Film Festival: Gala Selection
GINMAKU Japanese Film Festival Zurich 2026

Credits
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Pressestimmen
«Très intelligemment mis en scène, tout est réussi dans le film.» Le Parisien
«Love on Trial de Koji Fukada saisit par sa précision chirurgicale.» Le Bleu du Miroir
«An emotionally engaging and compellingly provocative drama with a sharply written script.» Next Best Picture
«Magnifique figure qui trouve sa voix en disant non.» Télérama
«Une fable aussi fine que feutrée sur la dépossession de soi.» Les Inrocks
«Enter: That crazy little thing called love.» IndieWire
«Un récit universel sur la liberté qui souligne l’opposition entre deux mondes, mis en scène dans des séquences hors du temps qui évoquent Fellini ou Chaplin.» francinfo
«A murmured critique of Japanese celebrity culture.» Variety
«Avec un sens très précis du cadre, Koji Fukada filme ces jeux de rapprochement et de rupture.» Le Monde








